24 Stunden „Dienst“ in der Berufsfeuerwehr Hirzenhain (Bilder siehe Text Ende)
Am 2.10 war es mal wieder soweit, der 3. Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Hirzenhain sollte statt finden.
Um 17:00 Uhr fanden wir uns alle mit „Sack und Pack“ im Gerätehaus ein, um unsere 24 Stunden Schicht zu beginnen. Kurz nach dem Eintreffen ging dann der erste weg zur Infowand um die Fahrzeugeinteilung zu checken.
Danach fand die Begrüßung durch den Jugendfeuerwehrwart und seit Team statt um uns auf die kommenden zwei Tage einzustimmen.
Es dauerte nicht lange, da schrillte zum ersten mal die Sirenen durchs Gerätehaus, ein Container nahe einer Tankstelle brannte also ging zum ersten mal mit dem Löschzug
zum Einsatz.
Dieser konnte, nachdem wir die Wasserversorgung aufgebaut hatten sehr schnell gelöscht werden.
Wieder im Gerätehaus angekommen mussten wir uns dann um die Vorbereitung des Abendessens kümmern. Es gab Pizza, die uns auf Anhieb sehr gut gelang.
Kaum fertig meldete sich die Leitstelle mit dem nächsten Einsatz, eine Personenbergung wurde gemeldet so fuhren wir also zu einem nahegelegenen See um festzustellen, dass hier jede Rettung zu spät kommt was die Pietät Kunz und Winter auf dem Plan rief.
Jetzt ging es Schlag auf Schlag, kaum im Gerätehaus angekommen musste schon wieder zu einem Brand an die Flughalle HIrzenhain gefahren werden, hier stand ein Geräteschuppen im Vollbrand der gelöscht werden musste.
Zurück im Feuerwehrhaus stand erstmal Freizeit auf dem Dienstplan bis um 23:30 die Nachtruhe ausgerufen wurde.
Aber auch hier musste noch zu einer unklaren Rauchentwicklung ausgerückt werden, welch sich jedoch schon auf der Anfahrt als Fehlalarm entpuppte.
Aber auch die Nachtruhe wurde von einer Personensuche gestört um 3:00 musste eine Person überwältigt und an die Polizei übergeben werden.
Nach dem Einsatz bekamen wir dann endlich unseren wohlverdienten Schlaf.
Am Samstag um sechs Uhr his es dann wecken und bevor es Frühstück geben sollte war noch Frühsport angesagt.
Es sollte aber nicht lange dauern, bis uns die Sirenen zum nächsten Einsatz riefen, eine Katze musste mit Hilfe einer Leiter gerettet werden.
Nach dem Frühstück folgte dann ein Hallenbrand, bei dem wir eine im Vollbrand stehende Halle ablöschen mussten, weiterhin musste eine Person aus den „Flammen“ gerettet werden.
Als wir wieder im Feuerwehrhaus zurück waren stand erstmal ein theoretischer Unterricht auf dem Plan.
Kurz vor Ende mussten wir dann schon wieder zu einem Verkehrsanfall ausrücken, eine Person musste mit Schere und Spreizer aus einem Auto zu befreien.
Als wir wieder zurück im Feuerwehrhaus waren hies es dann nach aufregenden 24 Stunden das Feuerwehrhaus reine machen sowie die Fahrzeuge wieder Einsatzbereit zu machen.
Als wir damit fertig waren war es dann auch geschafft und wir konnten total müde und vielen neuen Eindrücken den Heimweg antreten.